Sonntag, 27. Juli 2008

Wie funktioniert ein Vaterschaftstest?

Beim Vaterschaftstest wird ein genetischer Fingerabdruck erstellt. Jeder Mensch besitzt individuelles Erbmaterial. Das Erbmaterial besteht aus DNA und ist im Zellkern jeder Zelle eines Menschen vorhanden. Jeder Mensch besitzt jeweils 50 % des Erbmaterials von der Mutter und 50 % vom Vater. In jedem Kind finden sich somit die DNA-Abschnitte der leiblichen Mutter und des leiblichen Vaters wieder. Papacert untersucht im Rahmen des Vaterschaftstests 16 solcher Abschnitte, um die Vaterschaft mit einer Sicherheit von über 99,9 Prozent feststellen zu können. Die Untersuchungsmethode entspricht dabei internationalen Standards. Es werden die Abschnitte (vom Vater und vom Kind) gleichzeitig untersucht und verglichen. Diese Abschnitt-Muster sind für jeden Menschen eindeutig und unverwechselbar. Eine Manipulation ist nicht möglich. Stimmen die Abschnitte zwischen Vater und Kind überein, ist die Vaterschaft mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 99,9 % bestätigt. Fehlen DNA-Abschnitte des vermeintlichen Vaters im Erbgut des Kindes, kann die Vaterschaft eindeutig ausgeschlossen werden.